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Projekt Pediküre - die Anleitung für perfekt gepflegte Füße

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Natürlich können Sie sich die Sandalen leisten, um die Sie seit einer Woche herumschleichen. Das holen Sie doch locker rein, wenn Sie die Pediküre selbst erledigen. Hier finden Sie die besten Tipps für die perfekte Fußpflege.

Text: Sara Hopp

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Mit diesen Tipps werden Ihre Füße ausgehfein!

1. Nach Entfernung des alten Nagellacks ist ein ausgiebiges Fußbad der erste Schritt jeder Pediküre. Durch das Fußbad werden Nägel und Hornhaut aufgeweicht und können so leichter entfernt werden. Kräuterzusätze wie Rosmarin oder Lavendel regen außerdem die Durchblutung an.


2. Um abgestorbene Hautschüppchen und leichte Hornhaut zu entfernen, eignet sich ein Peeling. Ist die letzte Pediküre noch nicht ganz so lange her, können Peelings sogar das lästige Hornhautentfernen ersetzen.


3. Bei hartnäckiger Hornhaut greift man am besten zur klassischen Hornhautraspel oder einer elektrischen Variante, die im Handumdrehen sogar die rauesten Stellen glättet.

4. Zur Entfernung der Nagelhaut für etwa zwei Minuten einen Nagelhautentferner auftragen und einmassieren. kommen die Füße noch einmal für fünf Minuten ins Fußbad. Mit einem Stick kann die aufgeweichte Haut dann vorsichtig zurückgeschoben werden.

5. Damit alles rundläuft, ist nun das Feilen an der Reihe. Ob man hier zu einer klassischen Feile greift oder lieber zu einem elektrischen Modell ist Geschmackssache. Leicht eckig oder rund? Durch die Nagelform kann man die Füße ein wenig schlanker schummeln: Rund gefeilte Nägel lassen die Zehen schmaler, eckige hingegen breiter wirken.


6. Nach all dem Schrubben, Feilen und Peelen brauchen die Füße jetzt eine ordentliche Portion Feuchtigkeit. Bei besonders trockenen und beanspruchten Füßen sollte man auf einen hohen Urea-Anteil in der Creme achten.


7. Um den Nagellack richtig auftragen zu können, sollten alle Lotionsreste gründlich entfernt werden – am besten mit Nagellackentferner und einem Buffer über die Nägel gehen.

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Eine Pediküre ist vor allem für den Sommer besonders wichtig.

8. Nach der Pflicht kommt die Kür. Zunächst eine Schicht Unterlack auftragen und komplett trocknen lassen, bevor die eigentliche Farbe auf die Nägel kommt. Weil doppelt hier tatsächlich besser hält und auch deutlich mehr Deckkraft gibt, wird die Farbe der Wahl anschließend zwei Mal aufgetragen. Wichtig: Den Nagellack vor Gebrauch nicht schütteln, sondern in den Händen hin- und herrollen. So verteilt sich die Farbe besser und der Lack wird streichfähiger, lässt sich besser auftragen und es entstehen keine Luftbläschen.


9. Nachdem der Lack vollständig getrocknet ist, kommt der Überlack zum Ein- satz. Er lässt den Lack nicht nur länger halten, sondern schenkt auch einen schönen Glanz.


10. Zum Abschluss werden kleine Fehler mit in Nagellackentferner getränkter Watte oder Maniküre-Sticks ausgebessert. Falls es ein bisschen schneller gehen soll, kann man die Trockenzeit mit einem Trockenspray oder -öl verkürzen. So oder so: Nach der Pediküre empfiehlt es sich, erst einmal auf Flip-Flops umzusteigen.

28.08.2014