Bikini-Bootcamp

Bikini Bootcamp Finale - die Ergebnisse durch Training im Holmes Place

Acht Wochen Bikini Bootcamp mit Fitnessstudio Holmes Place liegen hinter mir und es wird Zeit, den Fakten ins Gesicht zu sehen: Ich habe 3 Kilo abgenommen - Ziel erreicht! Juhu! Und das Beste, die Acne Jeans passt wieder!

von Mirjana Goedicke (Text & Bilder)

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Die Acne Jeans passt!

Ich habe hunderte Treppenstufen bestiegen, unzählige Salatblätter verspeist und literweise Green Smoothie geschlürft. Gut, es hätten noch mehr Sit-Ups sein können und meine Armmuskeln sind auch noch nicht der Hit, aber man sieht zumindest einen Ansatz. Nicht immer hat das Figur-Gewissen gesiegt. Ich erinnere mich da an die kleinen mit Pudding gefüllten Natas in Lissabon, an eine fabelhafte Lasagne und an das Dessert Baba au Rum.

Im Allgemeinen fühle ich mich fitter. Mein Po mutet etwas knackiger an und mein Bauch erscheint flacher. Trotzdem, ich habe immer noch nicht DIE perfekten Oberschenkel und noch KEINEN Sixpack, aber immerhin schon mal einen neuen Bikini. Acht Wochen, das klingt nach einer langen Zeit, aber ich bin echt erstaunt wie schnell das Camp rum ging. Es ist ein Irrglaube, dass man in ein paar Wochen komplett anders aussieht, aber der Körper lässt sich auf jeden Fall leicht optimieren und man merkt relativ schnell einen Straffungseffekt. Vor allem mit gezieltem Krafttraining und der Ernährungsumstellung.

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Meine neuen Accessoires für den Strand

Fitness

Das Beste kommt zum Schluss. In der letzten Woche habe ich meine Leidenschaft für Aqua-Fitness und GRIT-Kurse entdeckt.

Aqua-Fitness:

Man stelle sich einen Pool voller Frauen vor, Gummihanteln und den Song „Jump around“ von House of pain, ein sehr amüsantes Bild. Wer glaubt, dass die Haare trocken bleiben irrt. Beim Aqua-Fitness geht’s ab: Es wird hoch gesprungen, wild gepaddelt und schnell gerannt. Ich paddelte wie ein Derwisch, um an der Wasseroberfläche zu bleiben. Ein großer Spaß, der nicht ohne Anstrengung funktioniert.

GRIT-Kurse:

„GRIT™ SERIES“ ist ein 30 minütiges hochintensives Intervall-Training, dass super effektiv ist. Perfekt, wenn man wenig Zeit hat. Noch härter ist der Kurs „GRIT ™ STRENGTH“. An dessen Ende habe ich nur noch gejapst und der Muskelkater war enorm. Was tut man nicht alles für eine definierte Muskulatur!

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Frühstück: die ersten Erdbeeren der Saison!

Food

Gemüse Vielfalt

Das Bikini Bootcamp hat mich dazu gebracht, meine Ernährungsgewohnheiten noch mal ordentlich zu überdenken und mehr Eiweißkomponenten in meinen täglichen Speiseplan einzubauen. Kohlenhydrate verputze ich ab jetzt mit mehr Bedacht und abends verzichte ich weiterhin auf Obst. Diese Woche stand im Zeichen der Obst- und Gemüsevielfalt. Immer nur Salat ist auf Dauer sehr eintönig. Auf dem Speiseplan standen: Pastinaken, Rotkohl, Radicchio, frischer Spinat und Sellerie.

Low-Carb-Rezept: Fisch meets Spinat & Pastinaken

Der Feind am Abend: Kohlenhydrate! Um diese zu umgehen, habe ich hier ein gesundes Rezept kreiert (schmeckt sogar Männern).


Zutaten: Kabeljau oder Lachs, zwei Zitronen, 2 Knoblauchzehen, 2 kleine Schalotten, 1 Bund Thymian, 3-4 Esslöffel Sesamsamen,1 Glas Weißwein, ½ Tasse Gemüsebrühe, 5 Pastinaken, 1Tüte frischer Spinat, 6 Esslöffel Joghurt, 1 Packung italienische Tiefkühlkräuter, Salz, Zucker, Cayennepfeffer
- Kabeljau oder Lachs: Säubern, salzen, säuern. Mit Knoblauch und Schalotten scharf anbraten. Sesamsamen und Thymian drüber streuen, mit Weißwein ablöschen.
- Pastinaken schälen und in grobe Stücke schneiden. Scharf anbraten mit etwas Zucker bestäuben und mit Knoblauch und Thymian würzen. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und bissfest kochen.
- Frische Spinatblätter säubern und im kochenden Wasser weich kochen (Achtung, man braucht sehr viel Blätter)
Joghurtdip: 1 halber Becher 500 gr. Joghurt, Tiefkühlkräuter (italienische Kräuter) mit Salz und Cayenne Pfeffer abschmecken.

Drei Mal in der Woche ins Holmes Place zu gehen, war für mich eine kleine challenge, denn neben der Arbeit ist es wirklich schwierig sich zu motivieren. Gerade mit den Kursen hat es nicht so gut geklappt, weil ich es zeitlich nicht immer geschafft habe. Dafür habe ich regelmäßiges Krafttraining gemacht.
Damit ich nicht gleich wieder in den nächsten Wochen die Jeans sprenge, werde ich weiterhin ins Fitnessstudio gehen und nicht wahllos Frittiertes in mich hinein stopfen.

Einen Personaltrainer kann ich mir auf die Dauer leider nicht leisten, was ein Jammer ist, denn Till hat ungeahnte Reserven in mir aktiviert.
Das Projekt hat viel Spaß gemacht, war zum Teil sehr anstrengend und hat im Berufsalltag einige Disziplin abverlangt. Ob ich es wieder machen würde? Auf jeden Fall! Mir ist aber auch klar geworden, dass ich gesellige, kulinarische Abende mit Freunden nicht komplett aufgeben würde, nur damit ich wie ein Model aussehe, wen interessiert es schon, ob ich die perfekte Bikini Figur habe? Am meisten mich selbst. Worauf ich mich besonders freue? Auf eine Steinofenpizza, ein fettes Stück Obstkuchen, Schokoladenkekse & Vanillepudding, danach wird weiter Salat gespachtelt.
 

Aber jetzt geht’s erst einmal vom Bootcamp ins Foodcamp...

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Vom Bootcamp ins Foodcamp, so könnte das neue kulinarische Projekt aussehen, Bild: Kinfolk

 Merci für Ihre Aufmerksamkeit!
Vielen Dank an: Holmes Place, Keimling Naturkost, Nike, Wellicious.

12.04.2013